Sexuelle Orientierungen, die Bibel und die Christen

Die Tage las ich folgenden Artikel: Christentum und Transidentität, in dem es (mal wieder) darum geht, dass in der Bibel nicht wirklich etwas über Transsexualität und allem was dazugehört stehe und man dies alles heute nicht mehr so sehen kann.

Vor ein paar Tagen veröffentlichte ich schon mal einen Artikel zu der Thematik und dieser ist quasi jetzt weiterführend dazu, wenngleich auch eigentlich davor schon aufgesetzt und nicht geplant zusammenpassend: Sind Menschen mit geschlechtsangleichenden Operationen danach wirklich glücklicher? Darin setzte ich mich mit dem Mensch hinter der Geschlechtsumwandlung auseinander. Denke jedoch, dass es bei vielen nicht richtig angekommen ist, da dieses Thema bei den meisten zu viele Emotionen aufwirft. Ein Mensch kann sich oft nur mit etwas identifizieren oder für oder gegen etwas sein, wenn es mit Emotionen verbunden ist. Es sollte klar machen, dass es eben auch Menschen gibt, die mit einer Geschlechtsumwandlung nicht glücklich sind, auch wenn es prozentual recht wenig sind. Trotzdem gibt es diese Menschen. 

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©Pixabay

Wenn man sich den Artikel jedoch durch liest merkt man: Der der Autor lehnt die Autorität Jesu von Grund auf ab, von dem her ist es für mich sehr schwer verständlich, dass dieser sich selbst als Christ bezeichnet… Aber gut, dies zu beurteilen, steht mir nicht zu.

Der Autor behauptet Christ zu sein, lehnt aber das Wort Gottes inhaltlich ab. Das passt für mich nicht zusammen! Der Gott der Bibel stellt an seine Jünger/ Gläubige den Anspruch: Entweder ganz oder gar nicht! Wenn man nicht will, dann soll man es halt sein lassen! Aber wenn man solche Thesen von sich gibt, wird man als fundamental “beschimpft” und belächelt.

Ich halte mich an die Gesetze in dem Land, in dem ich gut und gerne lebe. Bin ich ein fundamentaler Landesbürger? Ich halte mich an die Gesetze, weil ich dieses Land wertschätze, obwohl ich nebenbei gesagt, nicht mal die Staatbürgerschaft besitze. Sie schützen die Menschen in diesem Land und sorgen für eine gute Gemeinschaft.

Ebenso verhält es sich mit der Bibel. Alles was darin steht sorgt dafür, dass die Menschen untereinander und miteinander ein schönes Leben haben könnten, in Gemeinschaft mit Gott. Was passiert, wenn die Menschen sich von Gott entfernen, kann man tagtäglich in der Presse lesen und in den Nachrichten sehen: Mord und Totschlag!

Wenn also ein Mensch sagt, er sei wiedergeborener, gläubiger Christ, habe ich den Anspruch, dass dieser die Bibel ernst nimmt und nicht versucht diese ganz oder in Teilen zu widerlegen!

Ich frage mich immer wieder: WARUM? Warum muss man die Bibel auseinander pflücken und ständig versuchen diese zu widerlegen?

Da muss man in die geistige Welt eintauchen und sich mit dem Gegenspieler von Gott beschäftigen, dem Teufel, den allerdings auch schon viele versuchten als nicht- existent darzustellen.
Doch, der Teufel existiert und er versucht alles, um die Menschen von Gott wegzubringen!
Nur diejenigen, die fest mit Gott verwurzelt sind, sind vor seinen Angriffen so gut geschützt, um widerstehen zu können! Trotz allem versucht er der Teufel natürlich auch und vor allem bei den Gläubigen. Das nennt man dann Anfechtungen. In der Bibel steht jedoch auch, dass man sich über Anfechtungen freuen soll. Der Teufel fechtet vorzugsweise die Gläubigen an, die fest mit Gott verwurzelt sind. Man könnte es auch als Glaubensprüfung umschreiben.

Also nein, ich denke nicht, dass Gott möchte, dass ein Mensch sich unsicher wegen seinem Geschlecht ist!

Der Mensch wird als Mann oder Frau geboren und ja, das kann man nicht leugnen, auch einige als zweigeschlechtlich beziehungsweise ohne Geschlecht. Dies ist ein Mensch von 500, oder 0,1 Prozent der Bevölkerung und diese Menschen haben absolut nichts mit einer Transsexualität zu tun!

Intersexualität würde ich als eine Art körperliche Behinderung bezeichnen..

…wie jede andere körperliche oder geistige „Abnormalität“ beim Menschen auch, die da Beispielsweise wäre: Fehlende Gliedmaße, geistige Missstände…

Diese Menschen sind ganz normale Menschen!

Menschen wie du und ich, bei denen einfach gewisse Dinge nicht der Norm entsprechen. Manche kann man behandeln. Manche nicht.
Die Frage ist bei vielem: Muss man es überhaupt behandeln? Es sind gesunde Menschen, denen einfach etwas fehlt. Die Frage ist: Benötigen sie das scheinbar fehlende Teil überhaupt um ein glückliches Leben führen zu können?
Da kommt es wohl darauf an, wie man Glück definiert.

Wenn man Glück NUR mit körperlicher Unversehrtheit definiert, dann hat man ganz andere Probleme…

Es sind von Gott geliebte Menschen, die selbstverständlich ein Recht auf Leben und freie Entfaltung haben! Sie sollen mitten in unsere Gesellschaft leben und gefördert und akzeptiert werden. Bewusste Absonderung ist für mich Diskriminierung. Diese Menschen können nichts dafür! Warum auch sie so geschaffen wurden: Gott weiß warum! Er hat einen Plan mit ihnen, wie übrigens mit jedem Menschen. Das Einzige was der Mensch tun muss: Sich voll und ganz auf Gott einlassen. Gott liebt jeden Menschen!

Ein gutes Beispiel dafür ist für mich der Prediger Nick Vujicic, der ohne Arme und Beine auf die Welt kam. Er begeistert andere Menschen für Jesus! Mir kommen jedesmal Freudentränen, wenn ich von ihm etwas im Netz lesen oder sehen darf. Die Liebe zu Gott die dieser Mann ausstrahlt ist einfach magisch!

Transsexualität und Intersexualität haben absolut nichts gemeinsam!

Bei einer Transsexualität wählt der Mensch selbst sein Geschlecht, oder meint es zu wählen zu können…

Ein von Gott geschaffenes, und für ihn vollkommenes Wesen wird vom Satan so lange drangsaliert, bis es die von seinem Schöpfer zugewiesenes und als von ihm gut empfundenes Sein in Frage stellt.

Natürlich gibt es eher männliche Frauen und eher weibliche Männer, dies liegt, so denke ich, an einem Ungleichgewicht der Hormone, die durch verschiedene Ursachen aus dem Gleichgewicht gekommen sind. Manche hormonelle Diskrepanzen werden schon im Mutterleib angelegt.
Testosteron und Östrogen können in unterschiedlich hohen Konzentrationen bei jedem Geschlecht auftreten und dazu führen, dass ein Mann eher weibliche Züge und eine Frau eher männliche Züge hat. Trotzdem ist man biologisch entweder ein Mann oder eine Frau.

Leider gibt es mittlerweile (gut gab es wohl schon immer) sehr viele Theologen, die den Menschen mittlerweile Abhandlungen vorsetzen, die Gottes Wort mit seinen Aussagen in Frage stellen. Dazu muss gesagt sein, nur weil jemand Theologie studiert hat, heißt es noch lange nicht, dass dieser Mensch auch ein gläubiger Christ ist…

Für viele Theologien ist die Bibel ein Geschichtsbuch, dass beliebig zerpflückt und abgeändert werden kann und darf. Für den Gläubigen ist es Gottes Wort, das so gilt, wie es geschrieben steht. 

Natürlich darf sich jeder kritisch mit der Bibel auseinandersetzen. Nur wo es Kritik gibt, können Veränderung geschehen. Wenn die Veränderung allerdings beinhaltet, die Bibel zu verändern und zeitgerecht anpassen zu wollen, spielt Gott nicht mehr mit.

Denkt an die Leiter eurer Gemeinden, die euch Gottes Botschaft weitersagten! Vergesst nicht, wie sie Gott bis zu ihrem Lebensende die Treue gehalten haben. Nehmt euch ihren Glauben zum Vorbild. Jesus Christus ist und bleibt derselbe, gestern, heute und für immer. Darum lasst euch nicht durch alle möglichen Lehren in die Irre führen. Es ist das Größte, wenn jemand seine ganze Hoffnung auf Gottes Gnade setzt und sich durch nichts davon abbringen lässt. Fest im Glauben wird man nicht, indem man bestimmte Speisevorschriften befolgt. Das hat noch niemandem genützt.
Hebräer 13, 7-9 HFA

Islam

Es ist wie bei den Islamwissenschaften: Es gibt viele Islamwissenschaftler. Gläubige und Ungläubige. Die sogenannten Ungläubigen sagen ganz klar, dass der Islam nicht kompatibel zu unserer westlichen Gesellschaft ist, die Gläubigen wollen indes solche Meinungen von der Erde verbannen.


Europas Muslime Deutschland | ARTE Doku 2016 mit Hamed Abdel- Samad


Nun gut, so radikal ist das Christentum nicht, da Jesus keine Menschen dazu bringt andere Menschen umzubringen, nur weil man gegen das Wort Gottes etwas sagt…

Im Gegenteil: Er öffnet die Arme weit für alle Menschen! Jeder ist bei Gott herzlich willkommen! Allerdings muss der Mensch halt auch was dafür tun und seine sündige, menschliche Natur ablegen. Beides kann man nicht haben. Entweder, oder! Im Grunde ist es ganz einfach und doch scheint es für so viele Menschen so schwer zu sein…

Warum ist dieses allumfassende Geschenk der Liebe und der Erlösung so schwer anzunehmen?
Ich sag euch warum: der Teufel versucht den Menschen weis zu machen, dass sie durch Gottes Gebote gefangen sind. Dass sie nicht frei sind, das zu tun, was sie wollen.

Meine geliebten Kinder! Lasst euch durch niemanden vom richtigen Weg abbringen! Ihr dürft nur dem vertrauen, der wie Christus ein Leben führt, das Gott gefällt. Wer sich aber gegen Gott auflehnt, gehört dem Teufel. Denn der Teufel hat sich von Anfang an gegen Gott aufgelehnt. Doch der Sohn Gottes ist gerade deswegen in die Welt gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören.
1. Johannes 3, 7+8 HFA

Christ Sein

Wer jetzt meint, ein Christ verhält sich immer so, wie es in der Bibel steht, irrt sich ganz gewaltig. In erster Linie ist ein Christ ein Mensch. Der Mensch an sich ist nicht gut.
Es steht zwar in der Bibel, dass ein Mensch der an Gott glaubt so nicht mehr sündigen soll, aber es wird für den wirklich reuenden Menschen auch unbegrenzte Vergebung beschrieben. Wichtig an dieser Stelle ist es mir zu betonen, dass Sünde und Gott nicht zusammen passen!

Wer von Gott neues Leben bekommen hat und zu seinen Kindern gehört, der sündigt nicht; denn Gott hat ihm seine Kraft geschenkt, die neues Leben in ihm schafft. Weil er ein Kind Gottes ist, kann er nicht länger als Sünder leben. Daran kann also jeder erkennen, wer ein Kind Gottes oder wer ein Kind des Teufels ist. Alle, die Unrecht tun und ihren Bruder oder ihre Schwester nicht lieben, sind niemals Gottes Kinder.
1. Johannes 3, 9+10 HFA

Es gibt keine großen und kleinen Sünden! Solange der Mensch aufrichtig bereut, kann Gott ihm alles vergeben und ihn von allem heilen und befreien! Glaube und du wirst gerettet! Der Mensch muss einzig und allein dazu bereit sein. Gott macht nichts gegen den menschlichen Willen. Wer nicht will, der hat schon! Gott drängt sich niemand auf. Er kommt immer wieder und klopft an, aber wenn ihm niemand auftut, dann tritt er auch nicht ein.

Wenn wir behaupten, sündlos zu sein, betrügen wir uns selbst. Dann lebt die Wahrheit nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann erweist sich Gott als treu und gerecht: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen. Doch wenn wir behaupten, wir hätten gar nicht gesündigt, dann machen wir Gott zum Lügner und zeigen damit nur, dass seine Botschaft in uns keinen Raum hat.
1. Johannes 1, 8-10 HFA

Es gibt immer wieder gläubige Menschen die Gott Vorwürfe machen, warum er sie nicht heilt. Vielleicht in es noch nicht an der Zeit für Heilung? Vielleicht hat Gott noch mehr mit dem Menschen vor und muss ihn formen, sodass er seiner Bestimmung gewachsen ist? Vielleicht kann ein Mensch seine Bestimmung mit seinen Leiden oder Gebrechen viel besser ausführen! Viele „vielleicht’s“, ich weiß.

Gott ist größer, weiser und stärker als die ganzen Menschheit zusammen und er hat für alles einen Plan. 

Obwohl ich über das Christentum und den Glauben blogge, bin ich in erster Linie ein Mensch, der selbst noch viel Antworten sucht! Ich glaube schon seit vielen, vielen Jahren an den Gott der Bibel, trotz allem bin ich absolut kein perfekter Christ! Gibt es das überhaupt, einen perfekten Christen? Mir ist mal noch keiner unter gekommen… In erster Linie sind wir Menschen und Menschen sind nicht vollkommen und perfekt. 

Deshalb, meine Kinder, lasst uns einander lieben: nicht mit leeren Worten, sondern mit tatkräftiger Liebe und in aller Aufrichtigkeit. Daran erkennen wir, dass die Wahrheit unser Leben bestimmt. So können wir mit einem guten Gewissen vor Gott treten. Doch auch wenn unser Gewissen uns schuldig spricht, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott barmherziger mit uns ist als wir selbst. Er kennt uns ganz genau. Kann uns also unser Gewissen nicht mehr verurteilen, meine Lieben, dann dürfen wir voller Freude und Zuversicht zu Gott kommen. Er wird uns geben, worum wir ihn bitten; denn wir richten uns nach seinen Geboten und leben, wie es ihm gefällt. Und so lautet Gottes Gebot: Wir sollen an seinen Sohn Jesus Christus glauben und einander so lieben, wie Christus es uns aufgetragen hat. Wer sich an seine Gebote hält, der bleibt mit Gott verbunden und Gott mit ihm. Wir wissen, dass Gott in uns lebt; das bestätigt uns der Geist, den er uns geschenkt hat.
1. Johannes 3, 18-24 HFA

Ich verurteile keine anderen sexuellen Ausrichtungen! Wie könnte ich?

Ist nicht meine Aufgabe. Was ich jedoch tun kann und das tue ich, das was Gott in seinem Wort, der Bibel, sagt auszulegen und weiterzugeben.

Wenn jemand wirklich wissen will, was darin steht und sich nicht nur darauf verlassen möchte, was ich hier schreibe: Nimm deine Bibel in die Hand und lies selbst nach! Falls du keine Bibel hast, wende dich an eine örtliche christliche Gemeinde/ Kirche/ Missionsgesellschaft/ an eine Nachbarin oder Freundin, die im Glauben steht und frage nach einer Bibel. Die meisten bieten kostenlose Bibeln an!

Ich hätte hier auch noch ein paar Exemplare herumliegen, die darauf warten, gelesen zu werden! 😉

Kontrolliere meine Aussagen! Kontrolliere allgemein alles, was du hörst und siehst!

Du allein bist für dich und dein Leben und dein Leben nach dem Tod verantwortlich. Dies kann dir niemand abnehmen. Du musst den Weg für dich alleine wählen und auch mit den Folgen selbst klar kommen. Aber es gibt jemand, der dir dabei helfen kann, wenn du es zulässt!
Das war ich denke, schreibe und sage, ist mein Weg und ich freue mich über jeden, der denselben Weg einschlägt, einfach weil ich glaube, dass dies der einzig richtige Weg ist. Alles andere endet im Verderben.

 

2 Gedanken zu „Sexuelle Orientierungen, die Bibel und die Christen

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