Ist es gut, was ich hier tue?

Ich liebe Besucherkommentare, seien sie positiv oder negativ, befürwortend oder kritisch. Das zeigt mir, dass sich der Leser auch wirklich mit meinen Texten auseinander setzt!

Trotz allem mache ich mir selbstverständlich viele Gedanken um kritische oder ablehnende Kommentare. Ich versuche dann immer aus den paar Sätzen zu ergründen, was der kommentierende Mensch für ein Mensch ist. Hilfreich ist es, wenn dieser selbst einen Blog besitzt und man daraus erahnen kann, welchen Hintergrund dieser Mensch hat.

Es gibt für jede Meinung einen Grund!

Jede Meinung ist etwas wert!

Klar ist es einfacher zu sagen: „Geht mich nichts an“, und vielleicht ist es ab und an auch weiser, eine Meinung einfach stehen zu lassen.

Das ist wohl eine Typfrage. Ich persönlich mag Themen, die kontrovers diskutiert werden können. Nicht weil ich ein Diskussions-Champion bin, sondern weil es bei solchen Themen meistens erst richtig interessant wird und man sich da so richtig rein leben kann. Menschen die sich durch Meinungsverschiedenheiten aneinander reiben, da steigt die Spannung! Klingt für den ein oder anderen wahrscheinlich ziemlich doof, da ich mir dadurch absichtlich ein ruhiges Leben verwehre… 😉

Ruhe ist für mich Stillstand. Nur ja niemandem mit meiner Meinung auf die Füße treten? Nur immer so agieren und argumentieren, damit sich ja niemand angegriffen fühlt? Das ist für mich Stillstand. Eine Gesellschaft die nicht bereit ist miteinander zu diskutieren und sich alle Meinungen und Standpunkte anzuhören, bereitet sich ihr eigenes Ende zu.

In vielen Ländern dieser Erde, dürfen Menschen ihre Meinung nicht frei im Internet kund tun. Das Internet und auch die zu aufrufenden Seiten sind von einigen Staaten dieser Erde streng reglementiert. Wir haben hier alle Freiheiten und genießen Meinungsfreiheit, zensieren uns jedoch oft selbst, weil man nicht anecken und niemand beleidigen möchte. Allerdings habe ich persönlich das Gefühl, dass das Level, ab wann „die Gesellschaft“ beleidigt ist, in der letzten Zeit kontinuierlich sinkt. Was früher einfach nur ein dummer Lausbuben-Spruch war, wird heute als beleidigend angesehen und evtl sogar zur Anzeige gebracht. Je nach Thematik.

Ein Leserkommentar zum letzten Beitrag gab mir den Ratschlag, mich nur mit Themen zu befassen, die mich auch selbst betreffen. Dies hat mich kurz stutzig gemacht. Wie kommt dieser Leser zu dieser Meinung? Weil er meint, ich würde Menschen damit angreifen? Weil er meint, Christen dürften keine kontroversen Standpunkte vertreten, um des lieben Friedens willen? Fragen über Fragen. Ich dachte mir nur dazu: Wenn jeder Autor, nur über das schreiben würde, was ihn wirklich nur selbst betrifft, wären die Magazine, Zeitungen und Zeitschriften dieser Welt wohl ziemlich leer…

Denke, jeder Journalist oder Autor der öffentlich auftritt und auch in Magazinen, Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht, verfolgt eine Art Sensationsgeilheit. Man möchte den einen ganz erfolgreichen Artikel haben. Dabei ist es einigen wohl oft egal, ob diese negativ oder positiv wahrgenommen werden. Denn die Leser interessieren sich oft leider nur das eine oder andere Extrem. Durchschnittliche Themenartikel gibt es zuhauf. Damit gewinnt man nichts, verliert aber auch nichts. Ich sehe mich im Grunde auch nur im Durchschnitt. Ich bin weder gut, noch schlecht.

Blöd nur, dass ich mit meinem Blog nichts verdiene und trotzdem erfolgreiche Artikel haben möchte... 🤣😂 Aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend. Allerdings werde ich mit meinen Artikeln, allein schon wegen der Themenlage, keine Lorbeeren ernten. Weder in weltlichen noch in christlichen Kreisen. Für die einen bin ich eine fundamentale Christin, die nicht ernst genommen wird oder werden soll und für die anderen bin ich zu konservativ und bibeltreu in meinen Texten und werde daher automatisch in eine ganz bestimmte christliche Schiene gedrängt, zu denjenigen, die weltfremd zu sein scheinen und werde von den sogenannten Wohlfühlchristen mit hochgezogenen Augenbrauen beäugt.

Warum ich das weiß? Weil ich bis vor gar nicht allzu langer Zeit ebenso ein Wohlfühlchrist war. Ich nahm von allen Seiten nur das auf, bei dem ich mich wohlfühlte. Ich eckte nirgends an, war meinem Gefühl nach allseits beliebt, aber blieb auch immer gleich. Irgendwann fühlte ich mich leer und hatte immer wieder das Gefühl: Da muss doch noch mehr sein!? Ich streckte mich nach dem mehr aus und erkannte, dass vieles was heute, im hier und jetzt, vor allem auch unter den Christen, „abgeht“ nicht kompatibel zu dem ist, was Gott eigentlich von seinen Kindern möchte. Wir steuern geradewegs auf die Endzeit zu (besser gesagt, sind schon mitten drin), in eine Zeit, in der sich der Spreu vom Weizen trennt- um einen biblischen Vergleich zu benutzen.

Vielleicht sollte ich mal noch einen Artikel schreiben, wonach Humanismus und Christentum nicht kompatibel sind. Denn ich habe das Gefühl, dass der Humanismus langsam unsere europäischen Christen überrollt und sie dadurch oft nicht mehr das tun, was Gott von ihnen möchte, beziehungsweise das ausführen, sagen und tun, was in der Bibel steht. So meine Meinung.
Aber das… Dauert wohl noch eine Weile… Es stehen erst noch andere Artikel in den Startlöchern, die wohl nicht für weniger Diskrepanzen unter den Lebenden sorgen werden!

An dieser Stelle einen großes Danke an alle Stammleser und fleißigen Kommentatoren! Es werden immer mehr.

Darüber freue ich mich natürlich wie ein Schlosskönig! Und es gilt weiterhin der Aufruf, wenn DU auch mal einen Beitrag schreiben möchtest: Sei dabei! Klicke HIER und schaue, ob wir zusammen passen!

 

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