Ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wirklich für jeden möglich?

MEINUNG

Nein, zumindest meiner Ansicht nach. Meiner Ansicht nach ist das in vielen, vielen bodenständigen und „normalen“ Berufen in Anstellung ein Mythos.

Wie komme ich darauf?

Heute morgen las ich auf dem Blog von Eine ganz normale Mama einige Interviews zu dem Thema. Es wurden Mütter interviewt, die Familienmodelle leben, bei denen sich die Frauen mit dem Partner die Wochenarbeitszeit aufteilen, bis dahin, dass jeder fast Vollzeit arbeiten gehen kann und dies mit guter Organisation des Familienlebens und mit Kinderbetreuungsplätzen gut möglich ist.

Klang auch alles ganz gut! Diese Familien haben ihren Weg gefunden, da will ich jetzt auch gar nicht darauf herumreiten. Ist jedem seine eigene Sache.

Unsere Situation bezüglich Arbeit

Nun überlegen wir als Ehepaar nun schon länger, wie das irgendwann werden wird, wenn unsere staatlichen Familienförderungen auslaufen und wir folglich weniger Geld zur Verfügung haben: Ohne Förderungen wird es finanziell verdammt knapp werden und die einzige Lösung, aus heutiger Sicht, wird sein, dass ich wieder arbeiten gehen „muss“.

Warum „muss“? Ich möchte nicht mehr unbedingt in meinen Ausbildungsberuf zurück, da dies psychisch und physisch kompletter Stress war und ist und eher immer noch schlimmer wird laut ehemaligen Kollegen und Medienberichten.
Es war für mich dazumal, ohne Kinder, schon sehr auslaugend. Wenn ich noch länger in dem Beruf geblieben wäre, hätte ich ein Burnout für mich nicht ausgeschlossen.
Ich wüsste gar nicht, wie ich nach einer Schicht „runterkommen“ soll, wenn ich zu Hause keine Ruhe habe. Und mit drei Kindern ist nie Ruhe!
Zudem wären die Schichtarbeitszeiten (Früh-, Spät, Nachtschicht) absolut nicht kompatibel mit den Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen.

Mein Mann arbeitet im Handwerk. Er hat einen 9 Stunden Tag, von 7 bis 17.30 Uhr, mit 1,5 Stunden Mittagspause. Diese verbringt er zu Hause was sehr schön ist, da wir gemeinsam Mittagessen können. Fixe Arbeitszeiten in einem Zwei-Mann-Betrieb, in dem nicht einfach mal so einer wegbrechen kann, da sonst die Aufträge nicht rechtzeitig fertig werden, was heutzutage für eine Firma ziemlich schlecht ausgehen kann… Besonders im Handwerk, da dort die Kunden oft sehr fordernd sind im Bezug auf Termine einhalten und fristgerechte Fertigstellung…

Er arbeitet allerdings schon seit Jahren „nur“ 90 Prozent, wodurch er in der Branche eh oft merkwürdig angesehen wird. Die restlichen 10 Prozent widmet er u.a. seinem Hausmeisterjob hier im Mehrfamilienhaus. Im Grunde arbeitet er 100 Prozent.
Für uns als Familie kommt es sehr zu Gute, da er jeden Freitag zu Hause sein und hier arbeiten darf. Dadurch sehen ihn die Kinder öfter. Er würdet liebend gern mehr Zeit mit seinen Kindern verbringen! Und er hätte auch absolut kein Problem damit, wenn wir uns die Wochenarbeitszeit irgendwann mal aufteilen würden!
Dies würde sich sogar hier in Österreich noch mehr lohnen als z.B. in Deutschland, weil hier Ehepaare steuerlich nicht gemeinsam veranschlagt werden. Sprich, wenn er 60 Prozent arbeiten gehen würde und ich 40 Prozent, hätten wir summa summarum mehr netto, wie wenn einer alleine 100 Prozent arbeiten geht. Da wir alle Kosten gemeinsam veranschlagen, würde uns das unterm Strich sehr viel bringen!

Mein Mann arbeitet gerne bei seinem Arbeitgeber. Allein vom Ablauf her, wäre es jedoch derzeit unmöglich für ihn, auf 60 Prozent zu reduzieren. Es ist ein Zwei- Mann- Betrieb.
Allgemein ist es in Handwerksbranchen eher unüblich. Allerdings kommt es natürlich auf die Firmengröße, auf die zu ausführende Tätigkeit und auf die Position darauf an.
Die Arbeit an sich taugt ihm jedoch total, daher möchte er derzeit noch nichts anderes machen. Es hat für ihn einen enormen Vorteil, bei seinem jetzigen Arbeitgeber, da dort noch auf die „alte Art und Weise“ gearbeitet wird und es folglich nicht so stressig ist, wie in modernen Betrieben, in denen es nur noch um termingenaue und Fertigstellungen und „puschen“ der Mitarbeiter geht.

In meiner Branche wäre es allgemein gesehen wiederum absolut kein Problem auf 40 Prozent zu arbeiten. Im Gegenteil, man schleckt sich die Finger nach jedem ab, der überhaupt in der Pflege arbeiten will! Nur, wenn man dann in den Fängen der Pflege ist, dann gibt es kein zurück mehr…

  • Länger bleiben, weil eine Kollegin krank geworden ist?
  • Kurzfristiger Anruf, weil eine Kollegin sich kurzfristig krank gemeldet hat und natürlich sagt man als gute Kollegin: Ja.
  • Mist, der Kollege für die nächste Schicht taucht nicht auf, dann muss einer halt länger bleiben…
  • Es muss immer eine Fachkraft da sein: Du bist derzeit die einzige Fachkraft im Dienst, du musst…
  • Schon 7 Tage am Stück gearbeitet? Egal, ist ja niemand anderes da: Du musst leider einspringen!
  • Die Dokumentationen sind noch nicht vollständig, musst halt nach Schichtende länger bleiben… Die Dokus müssen stimmen!
  • Ein Notfall! Du bist derzeit die einzig verfügbare Fachkraft im Haus, mach du mal! Egal, ob man schon Feierabend hätte…
  • (…)

Sowas kann ich schlicht und ergreifend als Mutter nicht! Ich bin als Mutter nicht so flexibel um auf alle Engpässe, die in der Pflege ja schon chronisch sind, zu reagieren! Meistens werden die angerufen, die in Teilzeit arbeiten, weil die „ja eh nicht so viel arbeiten“ und folglich, im Denken der anderen, eh Zeit haben…
Überstunden werden rein theoretisch durch Freizeit ausgeglichen. Praktisch durfte ich dies jedoch noch nie erleben, da es durch chronisch akute Personalknappheit gar nicht möglich ist. Also werde ich wohl relativ schnell zur unbeliebten, unflexiblen, unkollegialen, nicht-teamfähigen Kollegin werden, die nie einspringen kann und über die hintenrum sehr schlecht geredet wird. Na danke, das kann ich mir (er-)sparen! Mein Verdienst wäre allerdings gar nicht so schlecht gewesen.

Als mein Mann und ich jung verheiratet waren, arbeiteten wir beide auf 80 Prozent und ich bekam, durch die Schichtzulagen, mehr netto heraus als er. Dazumal hatte mein Mann jedoch noch einen anderen Arbeitgeber, mit anderen Arbeitszeiten, daher kam bei einer vier Tage Woche nur 80 Prozent heraus. Dafür war es für ihn um einiges stressiger. Er konnte am Abend oft nicht abschalten, was jetzt kein Problem mehr für ihn ist. Dafür hat er jetzt 9 Stunden statt 8 Stunden Arbeitszeit am Tag.

Ist Situation

Im Moment bin ich noch in Karenz. Unsere drei Kinder bekam ich in einem relativ kurzen Abständen, wodurch ich nach jedem Kind erneut zwei Jahre Karenz nehmen konnte. Ich bin rein theoretisch immer noch auf 80 Prozent angestellt. Werde aber wohl irgendwann dann mal kündigen müssen…

Vom österreichischen Staat bzw vom Land Vorarlberg werden wir finanziell gut versorgt! Zwei Jahre Kinderbetreuungsgeld (Zeit flexibel einteilbar) plus Familienbeihilfe (Kindergeld) und im Anschluss noch einen Familienzuschuss für Familien mit niedrigem Einkommen auf 1,5 Jahre nach dem Kinderbetreuungsgeld (wird anhand des Familieneinkommens und anhand der Kinderanzahl berechnet).
Sprich, bis unsere jüngste Tochter dreieinhalb Jahre alt ist, müssen wir uns um unsere Finanzen nicht großartig verkopfen.
Es wird demnächst etwas enger, wenn der Familienzuschuss von unserem Zweiten ausläuft und dann nochmals, wenn das Kinderbetreuungsgeld von der Jüngsten wegfällt und wir dann nur noch den Familienzuschuss für die Jüngste plus das Gehalt von meinem Mann auskommen müssen. Aber auch das werden wir schaffen!

Wer weiß, was bis dahin noch so alles geschieht… Vielleicht hat sich bis dahin unser Lebenstraum ja schon erfüllt? Wer weiß…
Lebenstraum Landwirtschaft

Wenn sich das bis dahin erfüllt hat, sind wir eh bis über beide Ohren mit Arbeit eingedeckt…! 😉

Nächster Punkt: Kinderbetreuung

Was mich an den ganzen Interviews auf dem anfangs erwähnten Blog gestört hat, dass es immer nur darum ging, welche Betreuungszeiten für Kinder in Anspruch genommen werden können und von wann bis wann die Kinder abgegeben werden können, damit es zur Arbeitszeit der Eltern passt.

Wurden die Kinder eigentlich auch einmal gefragt, ob sie das möchten? Was ist, wenn die Kinder an einem Tag nicht in Betreuung möchte, müssen sie dann trotzdem? Wahrscheinlich.

Bei uns ist im Moment nur der Älteste in Betreuung. Wir wählten für uns das Modell: Fremdbetreuung erst ab drei Jahren. Ab kommenden Herbst dann auch der Mittlere. Wenn mein Großer an einem Tag absolut nicht in Kindi möchte, und das kommt Phasenweise öfter vor, dann muss er auch nicht! Er kann dann zu Hause bleiben und hier mit seinen Geschwistern spielen.
Haben Kinder, bei denen die Eltern zur Arbeit gehen, auch so eine Wahlfreiheit? Glaube kaum. Will nicht wissen, wie es da morgens oder abends nach Feierabend „zu geht“: Wenn die Kinder einfach nicht gehen wollen oder am Abend völlig fertig und geflasht vom Tag zu Hause ankommen und einfach nur noch „oben drüber“ sind… Nicht lustig für Eltern und Kinder!

Wenn Eltern sagen, sie möchten nach ihrem Willen und ihren Bedürfnissen leben und ziehen das durch, dann haben die Kinder doch auch das Recht dazu, oder nicht? 

An den Interviews habe ich allerdings erkannt, dass die Mütter oft höhere Positionen bekleiden bzw flexible Arbeitszeiten haben oder selbstständig sind und/ oder ihre Arbeit teilweise oder ganz mit nach Hause nehmen können: Homeoffice. Dies geht natürlich nur in recht wenigen Berufen… Zudem heben sie sich für meinen Geschmack selbst oft zu sehr hoch: ICH muss schaun, dass es MIR gut geht… ICH will wieder arbeiten, um MIR Auszeiten zu verschaffen. ICH, ICH, ICH.
Es wird einmal der Vergleich mit „dem Mann“ genannt, der sich solche Gedanken nicht machen würde, wie er alles unter einen Hut bekommt, der würde es einfach machen und die Frauen müssten mehr wie Männer werden. Hmm… Sehe ich anders, mein Mann verkopft sich ständig um unsere Familie und wie alles am Besten funktioniert!

Wie sage ich so schön: „Das ICH habe ich ab dem Zeitpunkt der Geburt an den Nagel gehängt.“ Gut, stimmt nicht ganz. Ich versuchte, das ICH und MEINE Bedürfnisse noch eine zeit lang zu pflegen. Scheiterte jedoch kläglich. Es endete jedesmal in Kämpfen mit mir selbst und mit dem Kind.
Dies ist derzeit einfach nicht kompatibel zu unserem Familienleben. Wenn die Kinder mal größer und selbstständiger sind, kann ich/ können wir, mal wieder mehr auf uns schauen, aber im Moment? So gut wie unmöglich. Unsere Ruhezeiten sind die, wenn die Kinder alleine und in Ruhe spielen oder schlafen… Gut, die Oma nimmt uns ab und an auch die beiden Großen ab, was wir sehr genießen! Aber so ganz ohne Kinder? Kennen wir seit fünf Jahren nicht mehr.

In den letzten Wochen versuchten wir uns gegenseitig jedoch, immer mal wieder, gegenseitig Zeit alleine frei zu schaufeln, damit einer alleine mit Freunden etwas unternehmen kann oder sonstige Aktivitäten. Vor kurzem konnte ich abends einen sehr interessanten Vortrag besuchen, was mich sehr gefreut hat!
Für den anderen, der dann alleine zu Hause mit den Kindern ist, ist es selbstverständlich während dieser Zeit, vor allem abends, ziemlich stressig…
Aber was tut man nicht alles für die gegenseitige Zufriedenheit… 😉

Sprich, bei den Familien, in denen das alles „so toll“ funktioniert, sind oft keine Dienstleistungs- oder Handwerksberufe im Einsatz. Auch keine medizinischen Berufe, die in einem Schichtsystem arbeiten, wie z.B. Krankenhausärzte.

Eine Bekannte von mir erzählte, dass es bei ihnen trotz drei Kindern gut funktioniere, wenn beide Halbtags arbeiten gehen. Sie arbeitet in einem Dienstleistungsberuf mit Ladenöffnungszeiten und er ist selbstständig in einer Handwerksbranche. Folglich denke ich mir, er wird wahrscheinlich ziemlich viel abfangen können, aufgrund freier Zeiteinteilung und die Kinder haben immer ein Elternteil zu Hause- was dem Paar wichtig ist. So könnte ich mir das natürlich auch vorstellen!

Fazit

Was sind drei oder fünf oder sieben Jahre in Hinblick auf das ganze (Ehe-)Leben? Nichts! Die Zeit verrinnt so schnell und in ein paar Jahren sind alle Dinge, die einen heute stören und aufregen, hinfällig. Warum versuchen wir uns immer so zu verbiegen? Warum lassen wir uns nicht einfach treiben und tun nur das, was jetzt gerade, zu dieser Zeit, akut ansteht? Das verbraucht in uns genügend Kraft und Ressourcen! So meine Meinung. Man braucht sich nicht noch mehr Arbeit aufbürden, als man eh schon hat. Für was?

Ich für meinen Teil wäre gerne selbstständig. Teil-Selbstständig. Ich lote derzeit noch einige Möglichkeiten aus. Nicht, weil ich das Gefühl habe abhängig von meinem Mann zu sein, oder eigenes Geld verdienen zu müssen- wie gesagt, wir verwalten unser Geld sowieso gemeinsam- sondern weil ich einfach mit für die Familie sorgen möchte, damit es uns und unseren Kindern an nichts Materiellem mangelt. Klingt jetzt doof, denn so anspruchsvoll sind wir eigentlich nicht. Aber ich möchte so Leben können, dass man sich etwas kaufen kann, ohne sich 100x überlegen zu müssen, ob man sich das jetzt überhaupt leisten kann…

Jeder wählt sein Lebensmodell selbst. Jeder muss mit seinem eigenen Leben zurechtkommen und glücklich sein. Schlecht ist es nur, wenn ein Modell über alle gestülpt wird und so kommt es bei mir derzeit immer wieder an, wenn man nur davon redet Kinderbetreuungsplätze auszubauen, damit die Frauen möglichst schnell wieder in den Beruf einsteigen können und den Frauen dazu rät, sich trotz Kindern nicht selbst zu vergessen und „man muss sich doch selbst verwirklichen“ und nicht allzu lange aus dem Beruf raus, weil die Frauen sonst den Anschluss verpassen und sie somit evtl ihre Karriere vergeigen könnten.
Klar sollen und dürfen die Männer sich auch stärker involvieren! Allerdings kenne ich keinen jungen Mann, der dies nicht möchte… Sollen die Männer mehr zu Hause bleiben. Kein Problem.
Trotzdem ist Fakt, dass auch Kinder Bedürfnisse haben und nicht ständig von einem zum nächsten geschoben werden sollten, nur damit die Eltern ihre Pläne durchziehen können.

Die Familie ist ein in sich geschlossener Kreislauf, zu denen auch ganz klar die Bedürfnisse der Kinder gehören, nicht nur die der Eltern! Mit ein paar Ausflügen am Wochenende und mit die vom Beruf gestressten Eltern am Abend kurz sehen, sind laut mir die Grundbedürfnisse der Kinder nicht befriedigt…

 

 

2 Gedanken zu „Ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wirklich für jeden möglich?

  1. Ich muss sagen, dass ich selbst auf eine wunderschöne Kindergartenzeit zurückblicken kann und daher auch positive Dinge mit der „Fremd“Betreuung verbinde. Persönliche Erfahrungen spielen da auch mit hinein – das wäre noch ein interessanter Aspekt, oder? Wie ging es dir früher? Einer Freundin von mir viel die KiTa-Entscheidung aus gegenteiligen Erfahrungen ultraschwer. Sie wollte nie in den Kindergarten und fühlte sich sogar von ihren Eltern „abgeschoben“ 😦

    Bei uns ist es so verteilt: Ich arbeite von 6:30 bis 15:30 Uhr und mein Mann arbeitet nur nachmittags 5 Stunden. Er ist dann 17 Uhr schon wieder zu Hause. Er bringt die Kinder morgens in den Kindergarten und ich hole sie ab. Das passt bei uns super, aber wie du schreibst: Arbeitszeiten, besonders Schichten können das ganze System kompliziert machen.

    Meine alleinerziehende Schwägerin (30 Stunden/Woche in der Pflege) konnte auf Unterstützung ihrer Eltern zurückgreifen. Das ist in so einem Fall Gold wert. Irgendwie muss es halt am Ende irgendwie gehen, oder? Ich finde leider auch, dass es kaum möglich ist, nur von einem Gehalt zu leben… Ich hoffe, du findest noch Lösungen. Deine Gedankengänge bin ich auch alle durchlaufen, als ich auf Arbeitssuche war.

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    1. Da hast du vollkommen recht! Ich sehe sehr positiv in meine Kindergartenzeit zurück, es war jedoch üblich, Kinder unter drei Jahre zu Hause zu behalten, wodurch ich auch (für heutige Verhältnisse) relativ spät in Kindi kam. Gegen die Institution Kindergarten habe ich nichts.

      Oh schön! Da habt ihr es ja super geregelt! ❤ Hoffe, wir finden auch noch eine für uns verträgliche Lösung.

      Ja, das stimmt. Bei den Eltern bzw Müttern, die auf Verwandtschaft in Form einer Oma oder auch andere beständige Bezugspersonen wie z.B. eine alte Nachbarin etc zurückgreifen können, die haben es bei vielem bestimmt leichter.

      Hier in Österreich gibt es nun eine neue Steuerreform, die ab 2019 gilt, wonach Familien weniger (wird anhand der Kinderanzahl berechnet) Steuern zahlen müssen. Uns bringt das nach heutiger Erkenntnis, mit drei Kindern, enorm viel! Noch ist also nicht aller Tage Abend im Bezug auf „Arbeiten gehen müssen um Überleben zu können“.

      Danke! Denke oft schon, ich bin allein auf weiter Flur mit meinen Gedankengängen… Entweder klappt alles wunderbar reibungslos bei den Frauen und die heben die Erwerbstätigkeit über alle Himmel(sagen sie zumindest) oder gar nicht bzw sie lehnen das alles komplett ab und sagen, die Frau MUSS zu Hause bei den Kindern bleiben. Sagen die Frauen, wohlgemerkt, nicht die Männer! Beide Extreme lehne ich absolut ab. Es muss einfach passen, individuell. Wenn eine Frau zu Hause bleiben kann, ist doch schön! Wenn eine Frau lieber Karriere macht, ist doch auch schön! Solange es den Kindern gut geht.

      Gefällt 1 Person

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