Blogger für Jesus

Werbung aus Überzeugung

Jessica Verfürth vom COBZ- Christliches online Beratungszentrum schrieb mich die Tage  über Facebook an. Sie erstellt auf ihrer Webseite eine Liste mit christlichen Bloggern für ihren nächsten Onlinekongress und fragte, ob ich mich auch eintragen möchte. Dafür bekäme ich einen Jesus- Button für meinen Blog. Buttons sind doch immer toll und somit habe meinen Blog eingetragen! 😁

Kommendes Frühjahr steht der nächste Siegreich Leben Onlinekongress an und diesmal kommen, laut Jessica Verfürth, die dieses Event veranstaltet, nur christliche Blogger zu Wort.

Ich erklärte mich bereit, einen Blogartikel zum dem Thema zu verfassen und hab mir überlegt:

Warum blogge ich überhaupt über christliche Themen?

Gute Frage, nächste Frage! Nee, Spaß.

Hierzu meine Geschichte:

Mir wurde das Christentum quasi in die Wiege gelegt. Nee, stimmt nicht ganz. Meine Eltern bekehrten sich, da war ich glaub 5 oder 6 Jahre alt. Seitdem bestimmte das Christentum unsere Familie. Wir besuchten Freie Christliche Gemeinden und uns wurden die ganzen biblischen Geschichten vorgelesen und diese in den Kinderstunden auch spielerisch erklärt.

So weit so gut.

Als ich ungefähr 12 Jahre alt war las ich liebend gern Romane. Von unserem damaligen Familienfreund bekam ich dann eines Tages christliche Romane geschenkt. Seine Schwester arbeitete in einem christlichen Buchladen (so wie ich das dazumal verstanden hatte) und er wusste, dass ich unglaublich gerne lese und auch gerne Sciene Fiction mag, also brachte er mir eine Bücherreihe mit, mit den ungefähren Worten: „Das gibt es auch in christlich! Das wird dir gefallen.“

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Ich habe diese Bücher verschlungen! Es ging um Engel und Dämonen und den Teufel und Gott und die Endzeit und wie sich in der unsichtbaren Welt alle bekriegen.
Die Gläubigen werden von Engeln beschützt und die Dämonen versuchen immer wieder einzudringen. Menschen, die von Dämonen beherrscht werden und alles tun, damit Gott lächerlich gemacht und vernichtet wird. Es gelingt ihnen natürlich nicht, weil Gott immer stärker ist, als der Teufel.
Ich habe mich richtig in diese Romanwelt reingelebt, es war ein emotionales auf und ab.

In den Büchern waren immer mal wieder Querverweise zu Bibelstellen angegeben, die um das Ende der Welt drehten, damit der Leser sich sicher sein kann, dass diese fiktionale Geschichten durchaus Realität werden können!

Natürlich las ich mir diese ganzen Bibelstellen dann auch noch durch und kam zu der Erkenntnis: Ja, es stimmt! Es stimmt alles! Die einzig logische Konsequenz war für mich, ganze Sache mit Jesus zu machen, denn ich wollte auf keinen Fall in der Finsternis und im Verderben enden, sondern im Licht leben! Jesus ist das Licht für diese Welt! Es gibt bei niemand Errettung, als nur bei ihm allein!

P.S. Die Bücher kaufte ich mir vor ein paar Jahren als Sammelband erneut. Die Bücher aus meiner Jugend gibt es nicht mehr. Keine Ahnung wo die abgeblieben sind…

Und so entschied ich mich bewusst für ein Leben mit Gott. Das war meine Bekehrung.

Aufgrund meines sehr mangelhaften Selbstbewusstseins und wenig Kontakten außerhalb der Familie, durfte jedoch an der Bekehrung niemand, außer meine Eltern teilnehmen, diese freuten sich jedoch dafür umso mehr!

Es war ein wunderbares Gefühl! Ein Gefühl der Erleichterung, der Leichtigkeit und der Freude! Leider hielt dieses Gefühl nicht besonders lange an, unter anderem auch, weil es bei meinen Eltern heftig zu kriseln anfing und ich mich zu Hause nicht mehr wohl fühlte. Ich fühlte mich haltlos auf dieser Welt. Zum Glück durfte ich später viel bei der Familie meiner ehemaligen besten Freundin sein, die mich aufgefangen hatte.
War eine sehr schöne Zeit! Während dieser Zeit besuchte ich auch, zusammen mit meinem nächst kleineren Bruder, eine gut funktionierende christliche Jugendgruppe mit sehr engagierten Leitern.

Als junge Erwachsene merkte ich dann, dass der Glaube und meine eigenen Bedürfnisse nach Anerkennung und Liebe bei den Menschen nicht kompatibel waren und entfernte mich von dem Glauben. Meine Eltern waren geschieden und mein gewünschter Halt an Menschen war endgültig zerbröselt.

Während dieser Zeit traf ich eine Freundin aus Kindheitstagen wieder und sie nahm mich in eine christliche Gemeinde in der Schweiz mit. Dort lernte ich den Glauben an Gott ganz neu und auf moderne Art und Weise kennen und ließ mich taufen.
Danach dachte ich, wäre alles im Butter. Ich lasse mich taufen und danach bin ich ein neuer Mensch… Pustekuchen! Die Probleme waren weiterhin vorhanden.

Es dauerte noch lange, bis ich wirklich begriff: Gott liebt mich so, wie ich bin! Ich benötige keine Anerkennung von Menschen um mich gut zu fühlen. Einzig und allein Gott gibt mir Halt und Liebe in meinem Leben! Er ist unveränderlich. Er bleibt immer gleich. Menschen verändern sich oder brechen weg, er ist immer derselbe. Gestern, heute, morgen und bis in alle Ewigkeit! 

Ich war schon verheiratet und schwanger mit unserem ersten Sohn und hatte während dem Mutterschutz dann endlich mal Zeit viel zu lesen, Nachrichten zu schauen und mich mit den Dingen dieser Welt auseinanderzusetzen.
Ich war entsetzt, wie es in der Welt zuging und dachte mir nur so: Warum gehorchen die Menschen nicht einfach Gott? Warum leben die Menschen nicht einfach so, wie es Gott für sie vorgesehen hat? Dann würde alles Leid dieser Welt verschwinden!
Zudem stellte ich (mal wieder) mit Entsetzen fest, dass sich selbst die Christen, oder diejenigen die sich Christen nennen, untereinander nicht grün sind und die Bibel oft so auslegen, damit sie ihnen in den Kram passt. Meistens nur damit sie ihre oft verqueren Lebensmodelle und Lebensansichten rechtfertigen können und andere Menschen mit ihren Ansichten, die sie natürlich laut kund tun, mit ins Verderben ziehen: „Der macht das ja auch so, also darf ich das auch!“ 

Daher meine Entscheidung: Ich muss den Menschen mehr von Gott erzählen! Leider bin ich nicht besonders gut im Reden. Ich mag zudem keine Menschenmassen, bin lieber in kleinem Kreise oder Alleine, heute weiß ich, dass dies an meiner Hochsensibilität liegt.
Geschrieben habe ich immer schon gerne und viel und folglich war die Entscheidung einfach, wie ich den Menschen von Gott erzählen kann: Über’s Schreiben!

Die Idee für diesen Blog war geboren.

Der Erstentwurf, den ich bis vor kurzem pflegte, war eher kämpferischer Natur. Ich wollte für Gott kämpfen. Das raubte mir oft meine Kraft. Bis ich irgendwann begriff: Nein! Ich muss nicht für Gott kämpfen, er kämpft für mich! 

Da ich mich ja nun nie wirklich für eine Sache entscheiden kann und viele Themenfelder behandeln und trotzdem nicht wie ein 0-8-15 Blog rüber kommen möchte, entstand die Idee mit dem Blogazin. Seit Beginn hat sich vieles verändert und es wird sich auch noch vieles verändern! Mit der (Lebens-)Erfahrung verändern sich die Themen und die Art des Schreibens. Ich hoffe, diesen Blog darf es noch viele, viele Jahre geben! ❤

Ich bin nur ein kleiner Mensch auf dieser weiten, weiten Welt, aber ich habe eine Gabe: Schreiben. Ich schreibe vielleicht nicht immer grammatikalisch top korrekt, aber dafür gerne und viel. Allein die Botschaft, die dahinter steckt, zählt!

Jesus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!

 

 

 

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