Heidnische Bräuche im Christentum

Wenn man sich so unsere traditionellen christlichen Bräuche ansieht und deren Geschichte recherchiert, wird man relativ schnell feststellen, dass die meisten Sachen rein gar nichts mit Gott und Jesus zu tun haben.

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Im Zuge der Christianisierung wurden etliche Bräuche der Bevölkerung und deren Naturreligionen einfach übernommen und irgendwie christlich umgedeutet. Einige Bräuche wurden auch erst Jahrhunderte später integriert.

Ich persönlich bin der Meinung, man sollte bei den Bräuchen nicht bewusst mitmachen, einfach aus dem Grund, weil viele Dinge einen heidnisch, okkulten Ursprung haben und Okkultismus ist gefährlich.

breitMeine Aussage mögen vielleicht jetzt viele belächeln, aber: Mit dem Teufel ist nicht zu spaßen! Der ist es nämlich, der einem einredet: „Jaja… Ist doch alles nicht so schlimm…“,  „Diese über-christlichen Spinner, die alles so ernst nehmen…“, „Die meinen sie seien etwas besseres…“, „Müssen sich wichtig machen…“, „Teufel. Haha! Den gibt’s doch gar nicht, alles nur eine Erfindung!“, „Die Hölle. Haha! Nur eine Erfindung der katholischen Kirche um die Schäfchen in Schach zu halten…“ usw…

Nein! Es ist alles wahr! Leider glauben die meisten Menschen eher dem Teufel, weil ihnen dieser Weg leichter erscheint. Glaubt mir, ist er nicht. Der Teufel setzt alles daran den Menschen zu zerstören. Er möchte Gottes wunderbare Schöpfung auf biegen und brechen zerstören und die Krone seiner Schöpfung, den Menschen, allen voran.

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Darf man aber jetzt dann keinen Weihnachtsbaum mehr haben? Den Kindern an Weihnachten keine Geschenke mehr schenken? Keine Osternestle mehr verstecken?

Klar darf man das. Warum nicht?

Ich finde, es kommt darauf an, wie man es „verkauft“. Wir z.B. erzählen unseren Kinder nicht die Geschichte vom Weihnachtsmann, nicht die Geschichte vom Christkind, nicht die Geschichte vom Osterhasen… Das sind alles Märchen, die die oft den eigentlichen Sinn des jeweiligen Feiertages übertünchen.

An Weihnachten gibt es bei uns einen geschmückten Tannenbaum (ich finde, das ist in dieser tristen Zeit einfach eine wunderschöne, strahlende Dekoration), am Weihnachtsabend gibt es für die Kinder Geschenke. (Ich vermeide jedoch das Wort Christbaum vor meinen Kindern, denn das ist einfach falsch. Der Baum war in den verschiedensten Kulturen einfach als Sinnbild für das ewige Leben und für Gesundheit- grün im tristen Winter. Man kann sich darüber streiten, ob man das aufstellt oder nicht, mir persönlich geht es jedoch nur um den dekorativen Wert.) Davor wird die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel vorgelesen und den Kindern erzählt, dass Jesus als Geschenk für die Welt geboren wurde. Unsere Kinder wissen, dass wir die Geschenke kaufen, aber sie wissen auch, dass alles was wir besitzen ein Geschenk Gottes an uns ist.

Ungefähr dasselbe an Ostern. Da geht es um die Göttin Ostara, eine germanische Frühlingsgöttin. Ja, wir verstecken für unsere Kinder Süßigkeiten. Es ist ein total liebes Spiel, mit hohem Spaßfaktor. Warum nicht? Eine nette Tradition. Mehr nicht. Aber dass es einen Osterhasen geben soll, der die Eier anmalt, oder die Eier versteckt… Das deklarieren wir unseren Kindern ganz klar als Märchen, ausgedacht. Sie wissen, dass wir die Süßigkeiten einkaufen und verstecken. Und vor allem… Diese Tradition hat rein gar nichts mit dem Christentum zu tun… Mit Jesu Auferstehung, die so heilsentscheidend ist, hat das rein gar nichts zu tun. Ohne diese Auferstehung wäre alles was über Jesus in der Bibel steht ein Schmarren. 

Nikolaus… Das Gleiche… Eine nette Geschichte von einem tollen Mann aus der Vergangenheit. Mehr nicht! Diese Geschichte sollte uns bewusst machen, dass man für die Armen in unserer Gesellschaft einstehen soll und dass man das christliche Gedankengut behalten sollte.
Kann man trotzdem die Kinder am Morgen mit Süßigkeiten im Schuh überraschen? Klar, warum nicht!? Solange sie nicht glauben, dass da nachts der Nikolaus kommt und die Süßigkeiten in Schuh steckt…

Was gibt’s noch…? Hmm… Christkind… Anscheinend soll das Jesuskind an Weihnachten vom Himmel herunter kommen und die Geschenke untern Christbaum legen… Im übertragenen Sinne richtig (siehe oben), aber warum kann man nicht einfach die richtige Geschichte erzählen? 

Halloween– eines der schlimmsten Bräuche, neben Fasching. Warum muss man der Toten gedenken? Der Sinn erschließt sich mir nicht. Man kann AN sie denken, aber nicht IHRER gedenken, Jahr für Jahr, an einem festgelegten Tag. Allerheiligen. Tote sind Tot. Punkt. Für Tote muss man auch nicht mehr beten. Die sind weg, für immer. Wenn sie Glück haben und zu Lebzeiten ein Leben mit Gott geführt haben, dürfen wir sie später im Paradies wieder sehen, der Rest… ist auf ewig dahin…
Die Toten Seelen irgendwie feiern, mit Fratzen? Mit flegelhaftem betteln nach Süßigkeiten? Es geht nur allein um das Leben hier und jetzt. Wir haben nur dieses eine Leben. 

Mit Adrian Plass – World Vision UK gibt Halloween eine neue Bedeutung

Fasching– den Winter vertreiben, sich besaufen, sich verkleiden, gegen alle Regeln leben, ohne Gesetze und am Ende vom Priester wieder alles vergeben lassen. Heuchlerei!

Funken– jedes Jahr zeremoniell eine Hexe verbrennen. Mittelalterliche Folter wird gefeiert?

Alles Dinge, wo ich mir denke: Hä? Was hat das mit dem Christentum zu tun? Rein gar nichts! Trotzdem wird es in den Feste- und Feierplan der Kirchen mit eingetragen.

Wenn zu mir jemand sagt: Ich kann mit dem ganzen Christentum nichts anfangen, will aber trotzdem diese ganzen Feste feiern! Dem sag ich: Klar, kannst du, das hat ja oft nichts mehr mit dem Christentum zu tun!

Es gibt bestimmt noch viele weitere Bräuche über die man schreiben könnte, die ich jedoch ziemlich wahrscheinlich nicht kenne, weil ich die aus unserem Leben ausklammere.

Darf ich als Christ diese Feste mitfeiern? Klar, verbietet dir keiner! Nichtmal Gott! Aber… Nicht alles was man tut, dient einem zum Guten! (1. Korinther 6,12) Selektiere, schau genau hin! Der Teufel ist hinterlistig und versucht mit allen Mitteln jeden noch so entschiedenen Christen wieder von Gott wegzulocken! Da braucht es oft nur einen ganz kleinen Türspalt, dem man dem Widersacher öffnet und schon stößt er die ganze Tür auf und macht sich breit.

Viele verwechseln die katholische Kirche mit dem Christentum und wenden sich enttäuscht von Gott ab, weil die katholische Kirche (oder sonst eine Organisation) nicht so handelt, wie es in der Bibel steht. Nein! Der Gott der Bibel hat oft rein gar nichts damit zu tun, was die scheinbaren religiösen Lehrer/ Pfarrer/ Pastoren/ Prediger in unserer Welt predigen und sagen!

Da hilft nur eins: Selbst in der Bibel lesen! 

Prüfet alles und behaltet das Gute!

1.Thessalonicher 5,21

P.S. Es kann sein, dass der Artikel in Folge weiterer noch etwas ergänzt oder in manchen Passagen korrigiert wird… 😉

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