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Die Freikirchen wachsen: Sind sie eher Sekte oder Kirche?
Von Raffael Reithofer ( 2. 10. 2018 )

Katholiken und Protestanten leiden unter Mitgliederschwund. Die Freikirchen aber wachsen und gewinnen auch politischen Einfluss. Sind sie eher Sekte oder Kirche?

Ein sonniger Herbst-Sonntag, kurz vor zehn Uhr Vormittag trudeln über 100 Leute in Wien-Floridsdorf ein. In eine Kirche, die „Begegnungszentrum“ heißt und von außen an ein großes Gasthaus erinnert. Drinnen weist nur ein schlichtes Holzkreuz darauf hin, dass es sich um mehr als einen Veranstaltungssaal handelt. Eine Band stimmt das erste Lied an, die Musik ist modern und wird elektronisch verstärkt, manche Besucher wippen mit. Der Prediger spricht davon, dass Jesus ein zweites Mal auf die Erde kommen wird.

Es sind junge Menschen da, auch ältere, einige Migranten – ein ganz normaler Ausschnitt der Bevölkerung. Etwas ist hier aber besonders. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich in den vergangenen 50 Jahren auch in Österreich eine neue christliche Bewegung etabliert: Die Freikirchen. Während die katholische und die evangelische Kirche seit Langem unter Mitgliederschwund leiden, sind die Freikirchen auf bis zu 40.000 Mitglieder angewachsen, jedenfalls laut Einschätzung des Grazer Theologen Christian Feichtinger. Genau kennt die Zahl allerdings niemand, denn die freikirchliche Szene ist unüberschaubar und zersplittert. Seit fünf Jahren sind die „Freikirchen“ in Österreich eine anerkannte Glaubensgemeinschaft

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