Thema Frühsexualisierung

Das Thema Frühsexualisierung ist mit Einführung der „Sexuellen Vielfalt“ auf den Lehrplänen an Schulen und Kindergärten ein sehr großes Thema geworden. Besonders die Kritiker der Gender-These schießen aus vollen Rohren dagegen.

⇒Gender!?

Man sollte die Kinder zwar schon frühzeitig, jedoch mit viel Feingefühl und im Hinblick auf ihren kognitiven Entwicklungsstand, an das Thema Sexualität heranführen.

Trotz der Meinung, in vielen Ausführungen hier im lieben Internet, dass z.B. die Organisation „Demo für alle“ übertreiben würde mit ihren Forderungen und dies alles Rechtspopulismus sei, steht entgegen, dass die Lehrpläne zu „Sexueller Vielfalt“ verfassungswidrig sind:

⇒https://www.echte-toleranz.de/files/Dokumente/PM.Rechtsgutachten.vom.05.09.2016.pdf

Sexualität ist nichts schlimmes und auch nichts verwerfliches! Wie es heute jedoch propagiert wird, dass Sex DAS wichtigste oder eines der wichtigsten Dinge im Leben sein soll, ist schlicht und ergreifend falsch und gibt den Kindern falsche Werte auf den Lebensweg mit.

  • Gibt es Frühsexualisierung erst seit kurzem?
  • Ist erst jetzt diese Generation betroffen?
  • Wie früh kommt ein Kind wirklich mit dem Thema Sex in Berührung?
  • Wie können wir unsere Kinder Kindgerecht an das Thema heranführen?
  • Warum sollte man es nicht der Schule überlassen, unsere Kinder aufzuklären?

Man kann schon gut einem zweijährigen Kind erklären kann, was Sex ist. Ganz ohne Details, einfach kindgerecht. Wie zum Beispiel: „Wenn Mama und Papa sich ganz lieb haben, dann möchten sie ganz nahe beieinander sein…“ Oder so ähnlich.

Eltern, die sich aktiv mit ihren Kindern auseinandersetzen, merken selbst, wann ihr Kind für das alles bereit ist!

Je nach kognitiver Reife oder Alter des Kindes kann man das immer weiter ausbauen und detaillierter erklären. Ohne falsche Scham und mit viel Feingefühl.
Ich denke, es wäre völlig falsch, die Kinder bei dem Thema abzuweisen, denn dann merkt das Kind: „Huch! Das ist was schlimmes! Meinen Eltern ist das unangenehm!“ Und kommt automatisch in die Schiene, dass Sex was negatives sein kann…
Oder klärt sich dann später in den Schulen und Kindergärten selbst auf und sieht gleich voll abartiges Zeug, was mit echter Liebe rein gar nichts zu tun hat. Stichwort: Pornografie.
Ziemlich wahrscheinlich wird es so kommen, denn die Kids haben heute immer früher Smartphones und somit Internetzugang und man kann mir nicht weismachen, dass alle Eltern darauf schauen, dass die Kinder eine Alterssperre drin haben…
Den meisten ist das doch alles viel zu anstrengend und sind froh, wenn ihr Kind Ruhe gibt und beschäftigt ist… Leider…

Persönlicher Bericht:

In meiner Schulzeit wurden wir überwiegend über die anatomisch, funktionellen Dinge aufgeklärt:

  • Wie ist ein Penis/ eine Vagina aufgebaut?
  • Wie sieht ein erregierter Penis aus
  • Was produziert die Scheide bei Erregung,
  • Was ist der Kitzler, was kann ein Penis/ Eine Scheide, Vagina alles… usw?

Einfache Informationen. Das war meine schulische Aufklärung.

Im Zuge der schulischen Aufklärung konnte jeder seine Bravo- Heftchen mitbringen und der Lehrer legte auch noch ein paar aus, dort „durften“ wir dann noch selbst recherchieren. Ich weiß gar nicht mehr, wie alt und in welcher Klassenstufe ich dazumal war. Vermutlich war ich 11 oder 12 Jahre alt… Wenn ich mich an die Mitschüler, das Klassenzimmer und den Lehrer zurückerinnere… Keine Ahnung. Kann auch früher gewesen sein…

Nun war ich jedoch bei meiner schulischen Aufklärung nicht mehr ganz unbedarft… Ich wusste wahrscheinlich schon um einiges mehr, als man in dem Alter wissen sollte… Wie ich schon in einem meiner vergangenen Artikel: Kindheitserinnerungen schrieb:

Allerdings, so nebenbei gesagt… wusste ich dazumal schon sehr genau was Pornos sind und „wie man es macht“, auch ganz ohne Internet. Es gab da in dem Ort, wo wir wohnten einen großen, freien Müllplatz, auf dem ein paar Mal im Jahr riesige Container voll mit Papiermüll standen. Wir Kinder hatten natürlich nichts besseres zu tun, als da hinein zu klettern und herumzuwühlen. Tja, und da fand ich meinen ersten richtigen Porno. Kein harmloses Erotikzeugs. Richtig harte und ekelhafte Kost, mit menschlichen Exkrementen… Nicht leicht zu verdauen für ein Mädel das noch nicht mal 10 Jahre als war. Auch das hab ich nie meinen Eltern erzählt… Wir durften noch nicht mal die Bravo kaufen. Damit kam ich dann im „Aufklärungsunterricht“ in Berührung. Wenn meine Mutter gewusst hätte, das dies für mich schon nicht mehr interessant war und ich schon mehr wusste, als ich eigentlich in dem Alter schon wissen sollte… Tja… Aber das nur nebenbei…

Meine Mutter versuchte uns ganz liebevoll aufzuklären mit dem Buch:

 

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Hier kaufen: Mama, Papa und Ich*

In diesem Buch wird erklärt, dass Mama und Papa wie ein Puzzleteil zusammen passen und wenn Mama und Papa sich ganz lieb haben, dann entsteht ein Baby. Illustrativ erklärt, wie der männliche Same auf das weibliche Ei trifft und die verschiedenen Entwicklungsstufen des Babys anhand Früchten und ihrer Größe erklärt. Zudem ist der Glaube an Gott und dass jedes Kind ein Wunder Gottes ist, ein Thema.

Aber als meine Mutter mit diesem Buch ankam, wusste ich auch schon mehr als eigentlich für mein Alter gut für mich war…

Denn…

Ich fand diese oben genannten Pornoheftchen Anfang meiner Schulzeit/ Grundschulzeit, sprich ich muss ca. 8 Jahre alt gewesen sein… Was geschah da mit mir? Ich probierte das mit meinen Möglichkeiten aus, was ich da gesehen hatte…
Kurz und knapp, ich begann mich mit ca. 9 Jahren selbst zu befriedigen. Dazumal wusste ich noch nicht, was das genau ist, was ich da tue, ich merkte nur, dass es sich toll anfühlt…

Wenn ich da heute darüber nachdenke… Heftig! Und auch wenn ich daran denke, dass meine Kinder das irgendwann so früh tun könnten… Noch heftiger! Ich wusste dazumal jedoch, ich kann mit meinen Eltern da drüber nicht reden…
Daher, neben den Werten die man den Kindern vermitteln sollte, auch darauf achten dass man den Kindern die Möglichkeit gibt Fragen zu stellen! Auch wenn die Fragen vielleicht jetzt nicht in das Weltbild der Eltern passen. Zuhören, aufmerksam sein, liebevoll den richtigen Weg weisen und vor allem: Die Kinder nicht verurteilen!

Ich könnte noch viel erzählen, über das, was ich schon alles sah… Vor allem auch im Internet, als 16 Jährige, mit dem meinen ersten Laptop und dazumal noch analog Zugang zum Internet. Ich sag es zwar nicht mit stolz, aber ich kann sagen, mich schockieren keine sexuellen Abartigkeiten der Menschheit mehr! Betonung auf Abartigkeiten, denn so gut wie nichts der im Internet dargestellten Sexualität hat etwas mit der Realität zu tun! Ich sah leider in jungen Jahren schon viel zu viel und das bewusst, weil ich im www explizit danach suchte… Vor kurzem las ich einen Bericht vom BKA/ LKA wonach vor allem in privaten Pornokanälen nicht sichergestellt sei, dass alles auf die Freiwilligkeit der Protagonisten zurückzuführen ist. Das ist besonders im sexuellen Gewaltbereich der Fall, welcher durch Filme wie „50 Shades of Grey“ leider salonfähig geworden ist.  Leider hab ich den Link zu dem Bericht nicht mehr verfügbar- aber vielleicht besser so, das muss man nicht lesen/ gesehen haben… Erschütternd! 

⇒50 Shades of #MeToo

Kinder und vor allem Mädchen sind sexuell recht früh, wenigstens körperlich, ausgebildet. Die kognitive Reife und was für emotionale und psychische Folgen das alles haben kann, das umreißt eine ca. 10 Jährige natürlich noch nicht!

Deshalb… Klärt eure Kinder so früh wie möglich selbst auf! Und zwar richtig! Damit meine ich nicht, dass man dem Kind verschiedene Sexstellungen beibringen soll, oder erklären soll, wer mit wem Sex haben kann, oder was alles sexuell möglich ist, sondern, was Sex ist: Eine Liebesbezeugung zwischen Mann und Frau (sollte es jedenfalls sein). Dem Kind erklären, was Sex alles auslösen kann und dass man warten soll, bis man wirklich bereit dafür ist und nicht, wenn die Gesellschaft/ die Freunde/ ein Mann es von einem erwartet! Und natürlich, dass es am Besten wäre, wenn man damit wartet, bis DER RICHTIGE kommt und sich nicht vorher an gefühlt 1000 Objekten ausprobieren und später nicht mehr wissen, was wahre Liebe eigentlich ist…

Vor nicht allzu langer Zeit las ich einen Bericht in einer englischsprachigen Onlinezeitung über das verheerende Ausmaß an sexueller Überreizung und dass die jungen Mädchen von den Jungs regelrecht gedrängt werden Sex mit ihnen zu haben, weil die Jungs anhand Pornografie völlig überreizt sind und das alles ausprobieren möchten… Die Mädchen werden nicht selten dazu aufgefordert sich z.B. nackt zu fotografieren (werden von ihrem Freund unter Druck gesetzt) und ihm ein Bild aufs Handy zu schicken. Dieses Bild schicken die Jungs dann an ihre Freunde weiter und das Mädel wird so zum Sexobjekt und erpressbar. Viele Mädchen fühlen sich auch nur dann schön, wenn die Jungs es ihnen sagen… Traurig!

https://fightthenewdrug.org/sex-before-kissing-15-year-old-girls-dealing-with-boys/

Das ist das Hauptproblem in unserer heutigen Gesellschaft: Sex wird mit Liebe gleichgestellt. Sex gehört zu einer Liebe zwischen Mann und Frau dazu, ohne Frage! Jeder Mensch hat diesen Trieb, der ganz natürlich ist, weil er den Fortbestand der Menschheit sichert, aber trotzdem ist der Mensch in der Lage diesen Trieb zu zügeln und zu beherrschen. Für manche kostet es mehr Kraft, für andere weniger. Es kann mir jedoch niemand weismachen, dass man „aus Versehen“ mit jemand geschlafen hat. Außer vielleicht unter Drogeneinfluss, aber dann sollte man sich eher mal an eine Drogenberatungsstelle wenden, denn dann hat man ganz andere Probleme…

Es ist, auf freiwilliger Basis, eine bewusste Entscheidung zweier Menschen und diesen beiden Menschen muss die Tragweite ihrer Entscheidung auch bewusst sein! Ein Teenager, bei dem die Triebe frisch am Erwachen sind, ist sich der Tragweite seines Handels, meiner Meinung nach, zu 99% nicht bewusst!

⇒Abtreibung

Neben möglichen Geschlechtskrankheiten und ungewollten Schwangerschaften bei unzureichendem Schutz, ist auch die emotionale Seite nicht zu unterschätzen! Für viele Mädchen ist der Erste der Wichtigste und sie schleppen die Erinnerung daran oft ein ganzes Leben mit sich herum- sei die Erfahrung positiv oder negativ gewesen. Diese Erinnerung schwebt fortan über allen weiteren Beziehungen. Wer sich selbst immer wieder verschenkt, vergibt leichtfertig immer wieder sein Vertrauen und wird, ziemlich wahrscheinlich, immer wieder enttäuscht und verletzt.

Wer, so wie ich, an den Gott der Bibel glaubt, dem tuen sich noch zusätzlich andere Aspekte auf bezüglich: „Ein Leib werden“. Mit der Verbindung des männlichen und weiblichen Körpers entsteht eine Verbindung, die lebenslang ist. Man verschmilzt nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern auch auf der geistigen Ebene. Man wird eins vor Gott. Daher ist das ganze Gefasel von Gleichberechtigung eigentlich eh für die Katz für einen Christen, da man sich selbst, in aller Regel, nicht schlecht behandelt! 😉 Leider wurde das im letzten Jahrhundert von der Institution „katholische Kirche“ falsch dargelegt und die Verbindung Mann/ Frau als Unterdrückung für die Frau missbraucht, somit ist die katholische Kirche nicht besser (gewesen), wie jede andere Religion auf Erden, die den Frauen und Mädchen den Zugang zum regulären (Männer-)Leben verweigern… 

Ich sehe an den Geboten, die Gott in seinem Wort der Bibel gegeben hat nichts negatives, keinen Zwang. Es dient lediglich dem Schutz des Menschen. Wenn alle Menschen sich daran halten würden, würde es keine Gewalt, kein Grausamkeiten, keine Nöte auf dieser Welt geben. Aber… Dies werden wir auf dieser Welt nicht mehr erleben…

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*Ich verdiene an dieser Empfehlung nichts mit!

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